Solarenergie auf Gran Canaria

Solarenergie auf Gran Canaria

Perfekter Standort Gran Canaria

Die drittgrößte der kanarischen Inseln ist bei Urlaubern nicht nur wegen der angenehmen Temperaturen beliebt, die sich über das Jahr hinweg zwischen 22 und 28 Grad bewegen. Es sind auch die vielen Sonnenstunden, mit denen die Insulaner sogar in den Wintermonaten verwöhnt werden. Da bietet sich die Nutzung der Sonne als nachhaltiger Energielieferantin natürlich besonders an.

Sonnenkraft zum privaten Gebrauch

Immer mehr machen sich Privatpersonen auf Gran Canaria die Sonne zur Energiegewinnung zu Nutze. Der größte Stromfresser im Haushalt besteht im Erwärmen des Wassers. Das geschieht nicht nur beim Baden oder Duschen, sondern auch in Haushaltsgeräten, die mit Warmwasser arbeiten, zum Beispiel in der Waschmaschine oder im Geschirrspüler. Gerade bei einem hohen Verbrauch an Warmwasser empfehlen Experten die Installation einer Anlage zur Gewinnung von Sonnenenergie. Und immer mehr Bewohner der Insel folgen diesem Ratschlag. Die spanische Regierung hat entsprechende Gesetze geschaffen: Wer ein Haus neu oder im großen Stil umbaut, muss mindestens sechzig Prozent der künftig benötigten Energie mit erneuerbaren Energiequellen – wie etwa der Sonne – bestreiten. Und im Umkehrschluss wird dieses umweltbewusste Verhalten auch gefördert: Die Regierung von Gran Canaria hat im Frühjahr 2018 ein spezielles Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen verabschiedet. Hausbesitzer erhalten einen Euro pro erzeugtem Watt; maximal 3.000 Euro kann die Subvention betragen – so lange, bis der Fördertopf von insgesamt 150.000 Euro aufgebraucht ist.

Solarenergie auf Gran Canaria
Photo by: pixaby.com


Wie funktioniert eine Solarstromanlage?

Die Technik einer Solarstromanlage für den Privathaushalt ist ebenso einfach wie genial: Auf dem Hausdach wird neben dem Sonnenkollektor ein mit Wasser gefüllter Speicherbehälter installiert. Eine im Kollektor enthaltene Flüssigkeit (das „Solarfluid“) steigt bei Sonneneinstrahlung durch eine Zirkulationspumpe auf und erwärmt das Wasser im Speicher, das dann über Leitungen ins Innere des Hauses gelangt und dort verwendet werden kann. Doch selbst, wenn die Sonne einmal nicht scheint, ist warmes Wasser verfügbar, da die Anlagen über einen hohen Wirkungsgrad verfügen und die Wärme zudem mit speziellen Vorschaltgeräten gespeichert werden kann. Viele Eigenheimbesitzer und auch Hotels nutzen die Solarenergie darüber hinaus auch zur Erwärmung ihres Swimming Pools oder dem Betrieb einer Solardusche. Mehr dazu und wie eine Solardusche genau funktioniert finden Sie unter www.solarka.de. Eine konventionelle Schwimmbadbeheizung ist sehr energie- und kostenintensiv, da hier eine große Menge Wasser erwärmt werden muss. Die Sonne heizt das im Pool enthaltene Wasser direkt auf, indem es über sogenannte Solar-Absorber geleitet wird. Eine praktische und mehr als nachhaltige Methode, gerade für eine Insel, die zu 43 % aus einem von der UNESCO deklarierten Biosphärenreservat besteht.

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Solarkraftwerke

Energiegewinnung für die Allgemeinheit erfolgt in sogenannten Solarkraftwerken: Mit Hilfe spezieller Sonnenkollektoren, die auf Feldern oder den Dächern großer Hallen aneinandergereiht werden, wird die Sonnenergie eingefangen und gebündelt. Diese Kollektoren können in Form von Parabolschüsseln oder den bei uns eher bekannten dunklen Spiegeln gebaut werden. Die so gesammelte Wärme wird in Energie umgewandelt, mittels derer beispielsweise Dampf erzeugt wird. Dieser Dampf wiederum treibt Generatoren oder Turbinen an, die Strom erzeugen.

Solarenergie zahlt sich aus

Bei einer täglichen Sonneneinstrahlung von 800 bis 1.300 Watt pro Quadratmeter, über die die Insulaner sich freuen können, macht sich diese nachhaltige Form der Energiegewinnung also in jeder Hinsicht bezahlt. Ein weiterer Vorteil ist, dass auf diese Weise die Entstehung von Kohlendioxid gänzlich vermieden wird. Die Energiegewinnung durch Öl und Kohle bringt zudem immer den Anfall umweltschädlicher Nebenprodukte mit sich – auch hier ist der Solarstrom im wahrsten Sinne des Wortes eine saubere Alternative.

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